Sehr gut unter diesen gigantischen Bäumen geschlafen. Starte langsam in den Tag und habe keine guten Beine.

Es ist hügelig geworden und immer wieder überquere ich Flüsse – mehr oder weniger große – die in die Willapa Bay münden.

Es ist wirklich eine tolle Landschaft hier an der Westküste Washingtons.

Nach einer knappen Stunde passiere ich die Goose Oyster Company und genehmige mir einige Austern zum Frühstück. Frischer gehts nicht, die Dinger sind riesig – Stückpreis $ 1,50 – herrlich.

Einige Zeit später merke ich, dass mir Koffein als Brennstoff fehlt – allerdings kommt nach der Austernfirma nichts mehr – nur noch Natur.

Erst als ich die Long Beach Peninsula erreiche (60 km später) kann ich wieder Energie tanken.

Ich beschließe den Tag um 1/2 4 Uhr auf dem Campground Cape Disappointment zu beenden. Diese Ecke hat ganz viel Bedeutung in der amerikanischen Geschichte – Lewis und Clark haben hier auf dem Columbia River – so um 1805 herum – den Pazifik erreicht.

Unterwegs hat mich heute ein Norweger überholt – mit Rennrad und leichtem Gepäck – der von Seattle nach Los Angeles fährt. Auf der Hiker/Biker Campsite treffe ich am Abend noch einen jungen Amerikaner – auch mit dem Rennrad unterwegs. Er erzählt mir, dass die Pacific Coast von Oregon (erreiche ich morgen) bis California ein Muss für jeden US-Biker ist.

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Der Morgen der Enttäuschungen !! Erst musste ich lernen, dass in allen Kanälen das México-Spiel übertragen wurde – also BR 5 gehört – und dann das Ausscheiden – einfach Mist.

Meine Kompensation war einfach – nach 2 Stunden war ich am Pazifik – habe mir leckere Austern und ein Glas Chardonnay gegönnt und dann noch einen Mittagsschlaf.

Ich bin froh, dass die ganze Mediennummer, die jetzt abgeht, an mir vorbei geht – ich kann ohne Termindruck am Pazifik entlang nach Süden radeln und am 15.7. mit Julian und Lorrana das Finale in San Francisco gucken. Lorrana ist Brasilianerin – dann jubeln wir vielleicht für die Selecao.

Der Radtag war super – auch wenn die Sonne erst gegen 19 Uhr erschien. Lange am Meer entlang, dann fast 40 km um die Mündung des Willapa Rivers herum.

Jetzt sitze ich in Bruceport auf einem schönen Campground mit riesigen Bäumen – nur die Hosts sind da – habe mir im letzten Liquor Store eine leckere Flasche Cabernet Sauvignon gekauft, ein munteres Feuerchen brennt und ich genieße den Abend – mit Pazifikrauschen im Hintergrund.

Wenn Deutschland jetzt noch weiter gekommen wäre, das wäre fast zu viel des Guten.

Der Morgen der Enttäuschungen !! Erst musste ich lernen, dass in allen Kanälen das México-Spiel übertragen wurde – also BR 5 gehört – und dann das Ausscheiden – einfach Mist.

Meine Kompensation war einfach – nach 2 Stunden war ich am Pazifik – habe mir leckere Austern und ein Glas Chardonnay gegönnt und dann noch einen Mittagsschlaf.

Ich bin froh, dass die ganze Mediennummer, die jetzt abgeht, an mir vorbei geht – ich kann ohne Termindruck am Pazifik entlang nach Süden radeln und am 15.7. mit Julian und Lorrana das Finale in San Francisco gucken. Lorrana ist Brasilianerin – dann jubeln wir vielleicht für die Selecao.

Der Radtag war super – auch wenn die Sonne erst gegen 19 Uhr erschien. Lange am Meer entlang, dann fast 40 km um die Mündung des Willapa Rivers herum.

Jetzt sitze ich in Bruceport auf einem schönen Campground mit riesigen Bäumen – nur die Hosts sind da – habe mir im letzten Liquor Store eine leckere Flasche Cabernet Sauvignon gekauft, ein munteres Feuerchen brennt und ich genieße den Abend – mit Pazifikrauschen im Hintergrund.

Wenn Deutschland jetzt noch weiter gekommen wäre, das wäre fast zu viel des Guten.

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Kurzes Frühstück mit meiner „warmshower-host“ Donna und ich starte in einen neuen Tag.

Die Siedlung hier ist sehr gepflegt und liegt einige Kilometer oberhalb von Shelton. Eigentlich wollte ich garnicht nach Shelton runter, Donna hatte mir eine flachere Route gezeigt. Habe ich verpeilt, waren 200 hm extra und das gleich am Morgen.

Später bin ich durch schöne Farmlandschaften gefahren. In Elma – einem kleinen unscheinbaren Städtchen – habe ich bei einem Mexikaner meine Energiereserven aufgefüllt. Der Patron war sehr stolz auf den Sieg gegen uns.

In Aberdeen – ca. 30 km vor Erreichen der Pazifikküste habe ich mich in einem Motel einquartiert. Das wichtigste Utensil ist der Fernseher um morgen früh (7:00 Uhr) das Deutschlandspiel zu gucken.

Ich hoffe, dass ich mit einem deutschen Sieg an die Küste nach Westport rollen kann.

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Mal wieder eine Regennacht im Zelt. Irgendwann wache ich auf weil es auf mein Zelt prasselt, es dauert nicht lange dann folgen Blitz und Donner. Gottseidank war das Gewitter schnell vorüber.

Was blieb war am Morgen ein komplett nasses Zelt. Beim Abbauen war es nur noch Nieselregen – also das ganze nasse Zeug so gut wie möglich einpacken und darauf hoffen, dass sich im Laufe des Tages die Sonne zeigt um es wieder zu trocknen.

Gestern Abend hatte ich mir via Warmshowers ein Ziel für den heutigen Tag fixiert. In Shelton – runde 100 km weiter – bietet Donna, eine erfahrene Gastgeberin ein Übernachtung an. Gerne angenommen – gegen 18 Uhr habe ich mich angekündigt.

Der nachmittägliche starke Gegenwind entlang des Hood Canal und rund 1000 Höhenmeter haben es halb Sieben werden lassen.

Die Sonne kam übrigens gegen 11 Uhr raus und alles wurde ordentlich getrocknet wieder eingepackt.

Donna hat Brot gebacken und wir haben einen unterhaltsamen Abend verbracht – gegen 22 Uhr war ich – nach der unruhigen Nacht vorher – reif fürs Bett.

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