Ausschlafen – frühstücken mit Matt & Leisa – Ausrüstung + Rad checken – Laundry – einfach nichts tun.

Am Nachmittag – Story telling mit Beiden.

Zum Abendessen fahren Matt und ich nach Tucson in ein tolles mexikanisches Restaurant – trinke den ersten Margarita meines Lebens.

War alles Mega lecker im Guadalajara‘s

Heute war ein „halber Ruhetag“. Liesa, Matt und ich sind gegen 10 Uhr eine gute halbe Autostunde außerhalb von Tucson zur Sabino Canyon Recreation Area gefahren.

Eine kleine „Trambahn“ bringt uns zum Endpunkt des Canyons und wir begeben uns auf den sog. „Phoneline-Trail“ auf dem wir rund 3 Stunden in herrlicher Umgebung wandern.

Die Bildergalerie sollte für sich sprechen.

Morgen geht es weiter.

Drei sehr schöne entspannte Tage mit Leisa & Matt hier in Tucson – das war wunderbar – ganz herzlichen Dank an Euch – wir sehen uns wieder in Europa.

Heute Vormittag habe ich eine für mich neue Sportart kennengelernt. Pickleball – das ist eine Mischung aus Tennis, Badminton und Tischtennis und hier in den USA (36 Mio – Spieler in 2024) mega beliebt. Es ist ein Sport für Jung & Alt.

Hat total Spaß gemacht und eine andere Bewegung verlangt als Pedalieren, davon gibt es die nächsten Tage wieder genügend.

Am Abend waren Liesa, Matt & ich lecker essen. Morgen früh begleiten mich die Beiden ein Stück des Weges in Richtung El Paso, TX.

Die Ruhetage sind zu Ende – wir frühstücken nochmal zusammen und los geht es.

Leisa & Matt begleiten mich die ersten 1 1/2 h in Richtung Süden. Dann heißt es Abschied nehmen – die beiden sind wirklich gute Freunde geworden seit 2022.

Vor mir liegt ein Aufstieg auf 1580 m – es ist nie wirklich steil – aber stetig – teilweise ist die Straße eng und viel Verkehr – stressig. Am Ende sind es 897 Höhenmeter – mit meiner Last schon heftig.

Die Landschaft verändert sich – die Wüste bleibt zurück und Prärie kommt auf – Kühe und immer mal wieder Bäume.

Irgendwann bin ich oben – in langen Wellen jeweils mit etlichen Metern Gegenanstieg geht es nach Soinita (800 Ew.).

Das einzige Hotel ist am Wochenende ausgebucht – die Lady gibt mir den Tipp – Santa Cruz County Fairground.

Da kann ich tatsächlich umsonst mein Zelt aufstellen – das Rodeogelände ist riesig und ich bin allein.

Das coole ist, ein paar hundert Meter zu Fuß ist eine sehr ansprechende Brauerei.

Die Dusche fällt heute aus – dafür lecker Essen und gutes Bier.

Ich gehe davon aus, dass die Nacht hier in der Höhe etwas „chilly“ werden wird.

Morgen geht es nach Tombstone – die Insider wissen das, OK-Corral – Wyatt Earp und Doc Holliday. Ich war als Schüler ein leidenschaftlicher Leser der Wyatt Earp-Hefte – hatte bestimmt über 100 Stück davon.

Erstmals habe ich heute Nacht Coyotes gehört – mein Zelt stand super und die Temperatur war ok – gegen Morgen wurde es etwas frisch.

Entspannt einen Tee gekocht zum Durchwärmen – eingepackt und an der „großen Kreuzung“ gefrühstückt.

Ein wunderbarer Morgen und die ersten 25 km waren echtes Genußradfahren entlang der vielen wineyards. Kaum Verkehr und tolles Panorama.

Zurück auf dem Highway nahm der Verkehr zu und ein mäßiger Headwind verlangte kräftiges Treten.

Gottseidank ging es lange moderat bergab. Gegen Mittag nahm der Wind deutlich zu und die letzten Kilometer nach Tombstone – meinem Tagesziel – war es echt hart, zumal es nochmal 200 Höhenmeter zu überwinden galt.

Das ganze spielt sich so zwischen 1200 und 1500 über dem Meeresspiegel ab.

Gleich am Anfang von Tombstone liegt der berühmte Boothill – musste ich natürlich, trotz viel Sand in der Luft, besichtigen.

Schlafen werde ich heute im Historical Inn Tombstone – eine witzige Location.

Auf die Frage an den Eigentümer, wo ich zum Dinner hingehe – klare Ansage: Longhorn Restaurant – seit über 100 Jahren eine Institution in Tombstone.

Samstagabend sind natürlich viele Touristen hier – trotzdem cool auf den Spuren von Wyatt Earp und Doc Holliday zu wandeln.

Der Wind pfeift durch die Gassen – wahrscheinlich nicht anders wie vor 140 Jahren.

Auf einen Drink war ich noch in Big Nose Kate‘s Saloon.