Heute Morgen gab es ein bisschen Stress auf der John Wayne Campsite – in der Tat gehört das Gelände der Familie des großen Westernhelden.

Gestern bei meiner Ankunft war das Office nicht mehr besetzt – ordentlich wie ich bin – bin ich heute morgen nicht ohne zu bezahlen losgefahren.

Die Lady wollte 35 US $ für Zelt und Fahrrad – Dusche ging nicht ! Das war ich nicht bereit zu bezahlen. Also viel Palaver – am Schluß haben wir uns bei 20 $ geeinigt – deutlich Zuviel aber was soll’s – ging ja mehr uns Prinzip.

Hatte dann das Vergnügen noch 15 km auf dem gleichen Trail wie gestern zu fahren, bevor ich abzweigen musste. Auf den Hauptstraßen war sonntäglicher Ausflugsverkehr – jedes zweite Auto hat ein Boot hinten dran oder einige Kajaks auf dem Dach.

War sehr viel Auf und Ab manchmal mit kurzen heftigen Rampen, die mag ich garnicht mit dem schweren Gepäck.

Habe mir dann in einem sehr schönen Restaurant an der Marina von Port Ludlum ein exzellentes Mittagessen gegönnt und anschließend einen kurzen Mittagsschlaf in der Sonne.

Eine Stunde später bin ich über die Hood-Bridge auf die Kitsap Peninsula gefahren, das ist eine der längsten Floating-Bridges der Welt

Ein paar Kilometer weiter war Schluss für heute – ein ordentlicher Hiker-Biker Zeltplatz (12 $ mit Dusche) und ein entspannter Abend am Strand des Hood Canal. Warten auf den Sonnenuntergang.

Washington State gefällt mir sehr gut – auch wenn das Biken anstrengend ist – die Landschaft zwischen Buchten, Inlets und Farmland entschädigt.

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Die Fußballschlacht ist geschlagen. Was ein Ding ⚽️

Warte jetzt auf meine Fähre nach Port Angeles über die Juan de la Fuca Strait hinüber nach Washington State. Dauert ungefähr 90 Minuten, d.h. gegen 5 pm werde ich wieder zu radeln beginnen.

Im Moment bin ich noch unentschieden ob ich „oben-“ oder „untenrum“ auf der Olympic Peninsula fahren werde.

Das wird sich ergeben 🚴🚴

Hat sich ergeben – fahre „untenrum“ mit dem Wind im Rücken auf dem Olympic Discovery Trail.

Zuerst ging es 10 km unmittelbar an der Küste entlang und später durch eine großflächige Farmlandschaft nach Sequim.

Hier klingt der Tag auf einem netten Campingplatz aus.

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18.06 – 22.06.2018 Victoria Gesamt: 2650 km

Marion und ich haben einige wunderbare gemeinsame Tage in dieser bezaubernden Stadt mit Julian und seiner Freundin Lorrana verbracht.

Seit ich hier angekommen bin scheint nur die Sonne – manchmal ist es ein bisschen windig, wie sich das für den Ozean gehört. Einige Radkilometer sind dabei auch zusammen gekommen.

Morgen am Sonntag (23.6.) geht es für mich weiter. Wir gucken gemeinsam um 11 Uhr Ortszeit das Deutschlandspiel und anschließend fahre ich mit der Fähre hinüber nach Port Angeles in den USA.

Marion wird noch ein paar Tage bleiben und ich treffe Julian und Lorrana ca. Mitte Juli in San Francisco wieder.

Blogpause bis 22.6.2018

Ich melde mich ab 23.6. wieder – dann auf dem Weg nach San Francisco.

Mit meiner Ankunft in Victoria geht mein Radtrip Alaska – Kanada quasi zu Ende.

Habe heute morgen die erste Halbzeit des Deutschlands-Spiels im Hotel geguckt.

Auf ruhigen Nebenstraßen bin ich nach Mill Bay gefahren – mit der Fähre nach Brentwood und 20 km später war ich in Downtown Victoria.

Da ist am heutigen Sonntag, zum einen Fathers Day zum anderen aber auch ein mittelgroßes Stadtfest.

Marion, Julian und Lorrana habe ich kurze Zeit später getroffen. Die nächsten Tage ist wieder Radpause, bevor es Ende der kommenden Woche auf den letzten Abschnitt nach San Francisco geht.

Victoria ist uns ja nicht fremd, waren wir in den letzten Jahren schon einige Male hier.

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