Letzte Nacht im Zelt auf dem Campground nahe Lagunitas.

Heute morgen entspanntes Radeln mit zwei Aufstiegen hier im Marin County, der Geburtsstätte des Mountain Bikes. Kurz war schon mal die San Francisco Bay zu sehen.

Chice Orte mit stylischen Läden und Cafés, dicken Autos und ganz vielen Rennradfahrern.

Nochmal ein Kaffepäuschen und ich bin in Sausalito. Von hier geht eine Fähre nach San Francisco.

Zehn Kilometer noch über den Berg und ich bin am Ziel – an der Golden Gate Bridge – angekommen.

Das hebe ich mir für morgen als „Königsetappe“ auf. Die nächsten Tage bin ich bei Cyndi einem „Warmshowers-Kontakt angemeldet. Bin schon sehr gespannt auf meinen Host.

Sausalito ist brechend voll mit Besuchern – es ist eine feste Touri-Nummer mit dem Bike-Rental über die Brücke hierher zu fahren und mit der Fähre wieder zurück.

Aktuell sitze ich in einer Coin-Laundry und habe meine ganze Wäsche am Laufen.

Julian und Lorrana kommen zum Abendessen rüber – vor drei Wochen haben wir uns in Victoria zuletzt gesehen.

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Heute hat auf jeden Fall wieder die Sonne gesiegt.

Welch ein Zufall – in Fort Valley nach 10 Meilen treffe ich Franzi und Patrick mit ihrer kleinen Nia aus Dresden. Wir waren im gleichen Flieger am 8. Mai in Seattle und sie waren auch Gast bei Donna in Shelton. Die Welt ist halt doch klein.

Eine Stunde später habe ich mir zu Mittag ein Dutzend Austern vom Feinsten gegönnt. Die kommen hier wirklich von nebenan.

Man merkt jetzt deutlich, dass San Francisco nicht mehr weit ist, die Porsches, BMWs und Teslas haben die rustikalen Pick-Ups verdrängt.

Zum letzten Mal auf diesem Trip ins Zelt. Die Dresdner kommen auf den gleichen Platz und noch zwei Jungs aus Québec.

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Das Finale steht – Frankreich gegen Kroatien. Ich hatte mir England gewünscht – wird spannend am Sonntag.

Mein Finale steht auch – es sind noch runde 100 km bis zur Golden Gate Bridge in San Francisco.

Heute habe ich die kalifornische Küste etwas anders kennengelernt. Die Sonne konnte den Küstennebel nicht wirklich verdrängen. Entlang der Kante blies mir die meiste Zeit ein heftiger Wind ins Gesicht.

Manchmal fühlte es sich so an, als ob man vor der offenen Gefrierschranktür fährt. Ich kam den ganzen Tag nicht aus der dünnen Regenjacke raus.

Als Highlight gab es am Nachmittag eine stundenlange Flugshow von Adlern, die sich entlang der Steilküste im Wind vergnügt haben.

Bei wieder fast 1400 hm wurde ich auch nicht trocken. Zum Abend hin wurde es richtig kalt und immer nässer, so dass ich meine Campingoption schnell gegen den Bodega Bay Inn getauscht habe.

Donnerstag und Freitag werde ich sehr reduziert fahren – wahrscheinlich Freitag in Sausalito Station machen um am Samstag die Tour zu beenden.

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Herrlicher Start in den Tag – rolle vom Campingplatz oberhalb des Strandes nach Fort Bragg und frühstücke entspannt.

Michael Holms „Auf der Straße nach Mendocino“ im Ohr bin ich dahin gefahren. Der Radgott wollte es so, dass ich Punkt 11 Uhr in einer Sportsbar gelandet bin und Frankreich vs. Belgien gucken konnte. Es ist schon interessant, der Laden war gerammelt voll – es gibt doch jede Menge Amis die Bock auf Soccer haben. Die Jungs bei mir am Tisch kannten die Regeln und auch die Spieler. Es wird anscheinend viel Premier League übers Jahr geguckt.

Entspanntes Radeln über die Rolling Hills bei bestem Wetter und weiterhin traumhafter Küste. Waren doch wieder 1000 hm am Ende.

In Point Arena habe ich mich spontan für den Wharf Masters Inn entschieden. Room with a view 👍

San Francisco ist jetzt wirklich nicht mehr weit – Samstag Mittag sollte ich über die Golden Gate Bridge ins Ziel rollen. 🚴🇺🇸🚴

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Starte ziemlich müde in meine letzte Radwoche, obwohl ich unter den riesigen Bäumen sehr gut geschlafen habe.

Seit Port Angeles bin ich jetzt 16 Tage am Stück gefahren, immer so um die 100 km und fast jeden Tag um die 1000 hm. Man wird halt nicht jünger 😂

Nach einem guten Capuccino und einem Panini war schnell auch die Kraft und die Lust wieder da.

Nach ca. 15 km an einem langen Berg hat mich eine Rennradgruppe eingeholt. Oben am Berg wurden sie aus einem Support-Van verpflegt – ich wurde beteiligt. Sie fahren Seattle – San Diego ohne Gepäck – ca. 120 km am Tag und Hotel.

Gegen Mittag ging es hinauf auf den höchsten Punkt auf der Pacific Coastal Bike Route – ungefähr auf 600 m – war gut zu fahren. Heftiger war die Abfahrt auf Null und ein kleiner Nachschlag auf 250 m.

Irgendwann bist du oben und da war ich nun auf dem berühmten Hwy. No. 1 der jetzt unmittelbar an der Küste entlang nach San Francisco führt.

Eigentlich habe ich gedacht nach den Redwood-Riesen kann nichts mehr kommen. Die Ausblicke auf diese kalifornische Küste sind im wahrsten Sinne des Wortes atemberaubend.

Einmal – weil es nur rauf und runter geht – zum anderen weil es sagenhaft schön ist – strahlendes Wetter vorausgesetzt.

Habe kurz mal mit einem Hotel geliebäugelt – mich aber kurz vor Fort Bragg für Camping entschieden.

War richtig – schöner Platz – kleines Abendessen am Strand und warten auf den Sonnenuntergang.

Fazit: Auch wenn du dich morgens mal Sch….. fühlst – es kann ein toller wenn auch anstrengender Tag werden.

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