27.05.2022 Frankfurt – Minneapolis

Check-in komplett erledigt – in einer Stunde geht es los nach Minneapolis – freue mich total die Familie von Kate persönlich kennenzulernen.

Mit einer guten Stunde Verspätung nach rund 10 Stunden, bin ich in Minneapolis gelandet. Immigration und Sperrgepäck waren schnell erledigt und Kate nahm mich in Empfang.

Kate, Dan und die beiden Jungs (Miles und Oliver) wohnen unweit des Flughafens in einem gemütlichen Haus, welches ich für eine Woche mit ihnen teile.

Ein gemütlicher Abend auf der Terrasse – mit viel Erzählen und einigen lokalen Bieren und gegen 5 Uhr morgens (deutscher Zeit) = 10 p.m. bin ich sehr müde ins Bett gekrochen.

24.05.2022 Bikepacking für die USA

Seit vielen Jahren verpacken Tino und Horst meinen „Blauen Elefanten“ transportsicher für meine Touren irgendwo auf der Welt. Am Freitag startet mein Radtransfer nach Minneapolis – zumindest schon mal auf Sichtweite zum Mississipi.

Zweirad Hasenstab in Goldbach

Super Frühstück im Fürther Boutique-Hotel. Starte um 8 Uhr – noch ziemlich frisch – und fahre durch Zirndorf – dann sehr lange an der Bibert entlang. Sehr angenehmes Radeln.

Später wurde es wellig und am Ziel waren es dann doch wieder über 700 Höhenmeter.

Eine Stunde vor Rothenburg habe ich mein Espresso-Set genutzt und eine gemütliche Pause eingelegt.

In Rothenburg noch ein Eis – ziemlich viel Betrieb – und dann nochmal über die Höhen nach Schrozberg. Nach genau 100 km war ich dort, wo ich vergangene Woche im Regen geendet bin.

Leider war die direkte Verbindung nach AB außer Betrieb – so dass jetzt ein ziemliches Gegurke mit 2x umsteigen erforderlich ist.

Aktuell bin ich jetzt im Zug von Würzburg nach AB – dauert nochmal eine Stunde – sollte spätestens um 21 Uhr zuhause sein.

Überraschend gutes Frühstück mit sehr leckerer hausgemachter Marmelade. Starte kurz vor neun und es ist noch knackig kalt. Anfangs rolle ich an der Wiesent entlang – das ist Fränkische Schweiz pur.

Kurz danach wurde es dann stundenlang richtig knackig. Mein Rad mit dem reduzierten Gepäck für eine Drei-Tages-Tour fährt sich so bergauf, wie ein E-Bike mit komplett leerer Batterie.

Eine Horror-Abfahrt nach Pottenstein und „welch Wunder“ auch wieder ein Horroraufstieg. Später gab es auch noch zwei Schiebepassagen, Rampen mit mehr als 15% packe ich nicht mehr.

Hinter Hiltpoltstein ging es überwiegend abwärts über Simmelsdorf und Schnaittach nach Lauf. Da hatte ich 1000 Höhenmeter auf dem Garmin, das habe ich mit einem dicken Eis gefeiert.

An der Pegnitz entlang bin ich an diesem herrlichen Frühlingstag durch Nürnberg nach Fürth gefahren. Zwischendurch hatte ich eine kurze Videosequenz mit meinem Enkelkind. Nach 96 km kam der Einkehrschwung in Werner‘s Boutique-Hotel – mitten im Zentrum von Fürth.

Jetzt sitze ich in der sehr chicen Tapas-Bar neben dem Hotel und fülle Kalorien auf.

Start der 2. Vorbereitungstour in diesem März. Nehme den Zug nach Bamberg und bin um 14:45 Uhr dort. Der Bamberger Bahnhof ist für diese schöne Stadt ein Schandfleck.

Ich fahre garnicht in die Altstadt sondern verlasse die Stadt in Richtung Osten. Es geht moderat und stetig aufwärts. In Litzendorf kaufe ich mir eine fränkische Breze zur Stärkung.

Am Ende des Tales geht es die Serpentinen des Ellerberges hinauf bis auf gute 500 Meter. Ich komme gut zurecht und fahre relativ locker hinauf.

Im Verlauf geht es noch einige Male rauf und runter, sodass ich am Ziel im Hotel Bettina in Treppendorf bei Hollfeld auf rund 600 Höhenmeter und rund 37 Tageskilometer komme.

Ich checke um 17:45 Uhr ein — ist alles sehr ordentlich – aber ein bisschen „plüschig und oll“. Egal, die Leute sind nett, das Zimmer einfach, aber ok und die Dusche schön warm.

Gehe früh schlafen – bin mir noch nicht so ganz klar, wie ich morgen durch die Fränkische Schweiz fahre. Tagesziel könnte Lauf oder Hersbruck sein – aber vielleicht auch Nürnberg. Entscheide ich morgen im Laufe des Tages.