Humahuaca 14.2.

Heute Morgen haben wir uns noch den eindrucksvollen „Cerro de los siete colores“ in Purmamarca angesehen und sind über den ebenfalls sehr farbenprächtigen Indiomarkt gebummelt. Nochmal ca. 60 km weiter in Richtung Bolivien liegt Humahuaca (knapp 3000m hoch) ein wichtiger Schlachtenort in den argentinischen Befreiungskämpfen gegen die Spanier. Gigantische Felsformationen umrahmen diesen malerischen Ort. Die Menschen in den engen Gassen sind meist indianischen Ursprungs und bieten ein malerisches, sehr buntes Bild.
Zum Abend hin sind wir nach Salta zurückgefahren, wo wir uns den Mittwoch als Ruhetag vorgenommen haben, bevor wir dann am 16.2. Argentinien über den Jama-Pass (4800 m) nach Chile verlassen werden.

Purmamarca 13.2.

Ein grandioser Tag. Rund 350 km von Salta aus mit einem Leihwagen in die Berge. Malerische Schluchten, Off-Road-Pisten und viel Sand. In einer gigantischen Wüste auf rund 3700 m Höhe sind wir fast alleine unterwegs gewesen. Mittendrin haben wir eine Australierin mit ihrem Bike getroffen, sie ist seit 14 Monaten alleine unterwegs, Startpunkt San Francisco. Ich konnte mich vor Ehrfurcht garnicht mehr einkriegen. Später sind wir noch auf einem riesigen Salzsee umhergewandert, bevor wir dann auf 4170 m Höhe einen Pass überquert haben und nach einer sagenhaften Abfahrt 2000 m tiefer in Purmamarca gelandet sind. Ein Tag voll unendlicher Eindrücke geht zu Ende, wir gehen jetzt noch mit einem Pärchen aus London, die wir am Salzsee getroffen hatten Abendessen.

Salta 12.2.

Etwas wehmütig haben wir Mendoza verlassen. Nach 19 Stunden Busfahrt sind wir ganz oben in Argentinien in Salta angekommen. Am Samstagabend brummt die Stadt, tausende von Menschen quirlen durch diese sehr indianisch geprägte Stadt. In unserem Hostel teilen wir uns ein 6-Bettzimmer mit im Moment drei Mädels. Das ist schon aufregend für einen Senior-Traveller wie mich. Beim Einchecken bekam ich allerdings das Attribut „sehr junger Vater“ zugeordnet. Hat mir gut getan. Gerade fangt eine Musikgruppe unmittelbar vor uns zu spielen an. Also das ist so ein bisschen wie im Film

FOTOS

Eine kleine Auswahl von Fotos der ersten 10 Tage findet ihr in der Link-Liste unter Julians Blog.

In den Kordilleren 10.2.

Begeisterte Karl May-Leser wissen sofort das ist Band 13. Also wir waren heute tatsächlich mittendrin. Ein blitzblanker Himmel hat uns schon am frühen Morgen ein fantastisches Bergpanorama geboten. Wir sind hinauf bis an die chilenische Grenze gefahren und haben uns dabei in einer wirklich archaischen Landschaft bewegt. Am Eingang zum Parque Aconcagua sind wir meinem Traumberg auf 3000 m Höhe ziemlich nahe gekommen, auch wenn er sich, als höchster Berg des amerikanischen Kontinents, dann doch ziemlich verhüllt hat. Na ja, 6962 m sind ja auch ziemlich mächtig. Morgen Abend verlassen wir Mendoza und fahren in das ca. 1200 km entfernte Salta weiter, ganz im Norden Argentiniens, wo wir am Samstag gegen Mittag eintreffen werden.