Category: ARCHIV RADTOUREN


11.06.2011 SCHÖNSEE 216 km

In herrlicher Landschaft sind wir heute morgen am Südrand des Truppenübungsplatzes Hohenfels entlang von Parsberg nach Kallmünz und weiter nach Schwandorf geradelt. Anfangs ziemlich hügelig später entlang der Naab schön flach.
Nach der Mittagspause in Schwandorf sind Richard und ich dann zügig auf einer zum Radweg ausgebauten Bahntrasse hinauf nach Oberviechtach gefahren. Das war nicht steil aber sehr lang und stetig aufwärts. Die letzten knapp 20 km dann weiter aufwärts nach Schönsee hatten es ebenfalls in sich. Entschädigt werden wir durch eine großartige Aussicht von unserem Hotel auf die Höhen des Böhmerwaldes. Morgen geht es weiter nach Marienbad.

10.06.2011 Parsberg 100 km

Ankunft pünktlich um 10:00 Uhr in Nürnberg. Ein frühes Bratwurstfrühstück im Bratwurst-Häusle musste sein. Wir haben Nürnberg verlassen und sind locker am alten Ludwigskanal in Richtung Neumarkt/Opf. geradelt. Herrlich wenig los auf dieser wunderschönen Strecke. Zwischendurch sind wir mal ein wenig durch Gebüsch gekrochen, da wir einen Umleitungshinweis nicht Ernst genommen hatten.
Nach einer ausgiebigen Rast in Neumarkt sind wir weiter auf dem Radweg „Schwarze Laber“ tiefer in die Oberpfalz hineingefahren. Es ging dann auch munter bergauf und bergab, bevor wir gegen 18:00 Uhr vom Ufer des Flüßchens weg steil hinauf in die Ortsmitte von Parsberg lenkten. Im Romantikhotel „Zum Hirschen“ sind wir gut untergekommen. Die Leute hier sind sehr nett und sprechen einen sympathischen Dialekt. Ein ordentliches Abendessen, ein bisschen die Füße vertreten und noch ein Espresso in der benachbarten Eisdiele und der erste Tag auf unserer Tour klingt aus.

08.06.2011 Tourvorbereitung

Eigentlich wollten wir ja nach Frankreich und die Loire fahren. Nachdem die Fahrradtransportprobleme nicht zu lösen waren haben wir umgebaut. Wir bleiben in der Heimat. Von Nürnberg aus geht es nach Osten in die Oberpfalz und dann in einem großen Bogen nach Tschechien und irgendwie wieder zurück.

Bei herrlichem Sonnenschein sind wir heute durch die Mark Brandenburg geradelt. Eigentlich hatten wir mit 80 km gerechnet, es wurden aber dann doch 110 km. Kurz vor Potsdam haben wir uns ein leckeres Mittagessen an einem kleinen See gegönnt, das war so gut, dass Marion beim losfahren ins Gebüsch gefallen ist. Gottseidank ohne Schaden an Mensch und Maschine. Über Potsdam, die Glienicker Brücke und den Wannsee sind wird dann in den städtischen Verkehr eingetaucht. Die Fahrradwege in Berlin sind ausgezeichnet, so dass man auch auf Hauptstraßen sehr sicher fahren kann. Kurz vor der Haustür von Mirjam im Volkspark Friedrichshain haben wir uns dann das „Zielbier“ gegönnt.
So genug geradelt, morgen ist ein Relaxtag in Berlin angesagt und Samstag geht es irgendwann mit dem Zug zurück.

Dunkle Wolken am Himmel von Bernburg veranlassten uns die ersten 90 Minuten auf guter, flacher Piste Gas zu geben. Bei der Einfahrt nach Aken/Elbe entwischen wir einem Schauer in eine nette Konditorei. 20 Minuten später sieht der Himmel gut aus und wir fahren auf dem Elbe-Radweg über Dessau zur Elbfähre nach Coswig.
Nachmittags kämpfen wir wieder mit dem kalten Gegenwind. Irgendwann sind wir über den Fläming drüber und steuern in Niemegk unser sehr sympathisches Landhotel als letzte Übernachtungsstation vor Berlin an.
Morgen stehen rund 75 km über Potsdam zum Brandenburger Tor an und dann weiter zu Mirjam in die Chodowieckistr. 37 am Prenzlauer Berg.
Coole Tour was die Landschaft angeht, allerdings auch im Sinne der erlebten Temperaturen.