Espresso um 6 Uhr am See – idyllisch – um 7 Uhr startet meine letzte Etappe auf dieser Tour.
Hatte gestern Abend noch einen Fahrradplatz im ICE ab Dresden über Leipzig nach Frankfurt reserviert – Abfahrt 19:22 ab – geplante Ankunft in Aschaffenburg 1:58 Uhr – Freitag morgen.
Nach 5 km gönne ich mir in Zittau – auf dem noch sehr ruhigen Marktplatz – ein „zweites Frühstück“.
Quer durchs Zittauer Gebirge – dann nochmal ca. 40 km durch den Norden der Tschechischen Republik bevor ich endgültig deutschen Boden bei Neustadt/Sachsen erreiche.

Bei Pirna sehe ich die Elbe wieder und fahre die letzten 20 Kilometer bis Dresden am Elbufer – bei erhöhtem Fahrrad-Verkehr.


Unterhalb des „Blauen Wunders„ parke ich den „Blauen Elephanten“ direkt am Augustiner Biergarten und speise zu Abend.

Gegen 19 Uhr bin ich am Hbf – der Zug bis Leipzig war perfekt – in Leipzig hat der Anschluss-ICE 45 Minuten Verspätung – das reduziert mein Umstiegsfenster in Frankfurt drastisch.
Aktuell sitze ich in diesem ICE mal sehen, ob es noch klappt.
Die Tour hat „Körner“ gekostet – habe mir einen hartnäckigen Husten eingefangen.

Rd. 600 km mit über 4000 Höhenmeter mit der vollen Ausrüstung ist so ziemlich die Grenze der Belastung für meine Möglichkeiten – das muss ich konzedieren – es soll ja auch Spaß machen – neben der Quälerei.
Ich hatte gute Campingstopps – auch die Abende in den Städtchen bei Hotelübernachtung waren gut. Der erste Tag – rund um Prag – war schräg.
Die Lehre daraus ist, dass ich nach einer durchwachten Nacht nicht mehr wirklich fit bin. Besser wäre eine Überbachtung in Prag gewesen.