16.10.2011. Koh Chang

Mit Bangkok-Airways von Chiang Mai nach Bangkok, nach kurzem Aufenthalt weiter nach Trat. Ankunft in strömendem Tropenregen. Transfer zur Fähre nach Koh Chang und weiter zu unserer letzten Station dem Barali Resort.
Auf unserem Flug nach Bangkok konnten wir die riesigen Überschwemmungen in Zentralthailand gut sehen. Unglaublich, soweit man gucken kann eine Wasserfläche.
Unser Resort sieht genauso aus, wie man es von Postkarten kennt. Palmen, türkisfarbenes Wasser und wenig Menschen. Die Kunst der nächsten Tage wird das absolute Nichtstun sein.

Chiang Mai

Nach rund 1200 km haben wir heute unsere große Runde durch Nordthailand am Ausgangspunkt in Chiang Mai beendet. Wir haben einen guten Überblick über die Region gewonnen und sehr viel gesehen. Höhepunkt heute war der Besuch eines Elefantencamps, das war interessant, natürlich total auf Touris abgestellt. Wir haben uns dem obligatorischen Ritt entzogen und uns dafür ein 40 Tage junges Baby angesehen, das war putzig.
Weniger putzig war ein kolossales Gewitter, welches uns in den Bergen erwischt hat. Wasser ohne Ende, umgeknickte Bäume auf der Fahrbahn und kleinere Erdrutsche. Glück gehabt, wir sind überall gerade noch so durchgewischt. Heute Nacht nochmal im Baan Hannibah, morgen ist dann Transfertag via Bangkok nach Trat und dann mit der Fähre nach Koh Chang. Vier Tage Strandurlaub im Barali Resort, bevor es Mittwochnachmittag wieder Richtung Heimat geht.

13.10.2011 Chiang Rai

Heute morgen sind wir mit einem privaten Boot gute drei Stunden auf dem Mekong herumgeschippert, das war ganz lustig und hat und ein paar Eindrücke von der Lais-Seite vermittelt, ohne die Immogrationsprozedur.
Am Goldenen Dreieck hatten wir gegen Mittag eher gemischte Gefühle, einerseits schon toll, du stehst in Thailand und guckst sowohl nach Myanmar, wie auch nach Laos. Andererseits ein äußerst kitschiger Touristenrummel rundherum.
Wir sind kurz entschlossen weiter nach Chiang Rai gefahren und haben uns ein edles Resort „The Legend“ gegönnt. Quasi als kleine Nachfeier.

12.10.2011 Chiang Khong

Marions Geburtstag. Eine Rose und ein „Happy Birthday“ im Frühstückscafé neben unserem Hotel lassen uns zeitig in den Tag starten. Nochmal geht es durch die grüne Bergwelt bevor wir nach rund 250 km unser Ziel, den Mekong River, erreichen. Auch der Grenzfluss zu Laos hat Hochwasser, aber ohne Gefahr. Lediglich der Bootsverkehr ist stark eingeschränkt. Mal schauen wie wir morgen zu unserer Tour kommen. Von unserem Balkon gucken wir genial über den Fluß, hinüber nach Laos. Eine Einreise mit Leihwagen ist nicht möglich und so begnügen wir uns mit Blick.
Heute ist der letzte Buddhatag, was immer das bedeutet, jedenfalls ist auf der Laos-Seite ein Höllenlärm.

11.10.2011 Nan / Nordostthailand

Heute Morgen den Leihwagen abgeholt und erst mal geschwitzt, Linksverkehr und das Chaos in Chiang Mai. Man gewöhnt sich relativ schnell daran, das Problem was wir hatten, war erstmal aus Chiang Mai hinauszufinden. Es ist wahnsinnig viel in Thai-Schrift angeschrieben und sehr wenig in unserer Schrift. Irgendwann hat es dann doch geklappt. Nach ca. 160 km waren wir Phayao an einem wunderschönen See angekommen. Dort haben wir uns dann einen in Salz gebackenen, ziemlich großen Fisch gegönnt und dafür ca. 2,50 € bezahlt. Leider konnte um uns herum keiner auch nur ein Wort Englisch, so daß alles nur mit Zeigen ablief. Weitere 150 km durch eine gigantische immergrüne Landschaft brachten uns dann nach Nan. Ein Provinzstädtchen nicht mehr weit von der Grenze nach Laos entfernt. Wir sind hier aktuell die einzigen Ausländer. Ein leckeres Abendessen in einem Teakholz-Restaurant am Fluß bei Vollmond beschlieft den Vorabend von Marions Geburtstag würdig.