Der Morgen der Enttäuschungen !! Erst musste ich lernen, dass in allen Kanälen das México-Spiel übertragen wurde – also BR 5 gehört – und dann das Ausscheiden – einfach Mist.

Meine Kompensation war einfach – nach 2 Stunden war ich am Pazifik – habe mir leckere Austern und ein Glas Chardonnay gegönnt und dann noch einen Mittagsschlaf.

Ich bin froh, dass die ganze Mediennummer, die jetzt abgeht, an mir vorbei geht – ich kann ohne Termindruck am Pazifik entlang nach Süden radeln und am 15.7. mit Julian und Lorrana das Finale in San Francisco gucken. Lorrana ist Brasilianerin – dann jubeln wir vielleicht für die Selecao.

Der Radtag war super – auch wenn die Sonne erst gegen 19 Uhr erschien. Lange am Meer entlang, dann fast 40 km um die Mündung des Willapa Rivers herum.

Jetzt sitze ich in Bruceport auf einem schönen Campground mit riesigen Bäumen – nur die Hosts sind da – habe mir im letzten Liquor Store eine leckere Flasche Cabernet Sauvignon gekauft, ein munteres Feuerchen brennt und ich genieße den Abend – mit Pazifikrauschen im Hintergrund.

Wenn Deutschland jetzt noch weiter gekommen wäre, das wäre fast zu viel des Guten.

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Kurzes Frühstück mit meiner „warmshower-host“ Donna und ich starte in einen neuen Tag.

Die Siedlung hier ist sehr gepflegt und liegt einige Kilometer oberhalb von Shelton. Eigentlich wollte ich garnicht nach Shelton runter, Donna hatte mir eine flachere Route gezeigt. Habe ich verpeilt, waren 200 hm extra und das gleich am Morgen.

Später bin ich durch schöne Farmlandschaften gefahren. In Elma – einem kleinen unscheinbaren Städtchen – habe ich bei einem Mexikaner meine Energiereserven aufgefüllt. Der Patron war sehr stolz auf den Sieg gegen uns.

In Aberdeen – ca. 30 km vor Erreichen der Pazifikküste habe ich mich in einem Motel einquartiert. Das wichtigste Utensil ist der Fernseher um morgen früh (7:00 Uhr) das Deutschlandspiel zu gucken.

Ich hoffe, dass ich mit einem deutschen Sieg an die Küste nach Westport rollen kann.

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Mal wieder eine Regennacht im Zelt. Irgendwann wache ich auf weil es auf mein Zelt prasselt, es dauert nicht lange dann folgen Blitz und Donner. Gottseidank war das Gewitter schnell vorüber.

Was blieb war am Morgen ein komplett nasses Zelt. Beim Abbauen war es nur noch Nieselregen – also das ganze nasse Zeug so gut wie möglich einpacken und darauf hoffen, dass sich im Laufe des Tages die Sonne zeigt um es wieder zu trocknen.

Gestern Abend hatte ich mir via Warmshowers ein Ziel für den heutigen Tag fixiert. In Shelton – runde 100 km weiter – bietet Donna, eine erfahrene Gastgeberin ein Übernachtung an. Gerne angenommen – gegen 18 Uhr habe ich mich angekündigt.

Der nachmittägliche starke Gegenwind entlang des Hood Canal und rund 1000 Höhenmeter haben es halb Sieben werden lassen.

Die Sonne kam übrigens gegen 11 Uhr raus und alles wurde ordentlich getrocknet wieder eingepackt.

Donna hat Brot gebacken und wir haben einen unterhaltsamen Abend verbracht – gegen 22 Uhr war ich – nach der unruhigen Nacht vorher – reif fürs Bett.

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Heute Morgen gab es ein bisschen Stress auf der John Wayne Campsite – in der Tat gehört das Gelände der Familie des großen Westernhelden.

Gestern bei meiner Ankunft war das Office nicht mehr besetzt – ordentlich wie ich bin – bin ich heute morgen nicht ohne zu bezahlen losgefahren.

Die Lady wollte 35 US $ für Zelt und Fahrrad – Dusche ging nicht ! Das war ich nicht bereit zu bezahlen. Also viel Palaver – am Schluß haben wir uns bei 20 $ geeinigt – deutlich Zuviel aber was soll’s – ging ja mehr uns Prinzip.

Hatte dann das Vergnügen noch 15 km auf dem gleichen Trail wie gestern zu fahren, bevor ich abzweigen musste. Auf den Hauptstraßen war sonntäglicher Ausflugsverkehr – jedes zweite Auto hat ein Boot hinten dran oder einige Kajaks auf dem Dach.

War sehr viel Auf und Ab manchmal mit kurzen heftigen Rampen, die mag ich garnicht mit dem schweren Gepäck.

Habe mir dann in einem sehr schönen Restaurant an der Marina von Port Ludlum ein exzellentes Mittagessen gegönnt und anschließend einen kurzen Mittagsschlaf in der Sonne.

Eine Stunde später bin ich über die Hood-Bridge auf die Kitsap Peninsula gefahren, das ist eine der längsten Floating-Bridges der Welt

Ein paar Kilometer weiter war Schluss für heute – ein ordentlicher Hiker-Biker Zeltplatz (12 $ mit Dusche) und ein entspannter Abend am Strand des Hood Canal. Warten auf den Sonnenuntergang.

Washington State gefällt mir sehr gut – auch wenn das Biken anstrengend ist – die Landschaft zwischen Buchten, Inlets und Farmland entschädigt.

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Die Fußballschlacht ist geschlagen. Was ein Ding ⚽️

Warte jetzt auf meine Fähre nach Port Angeles über die Juan de la Fuca Strait hinüber nach Washington State. Dauert ungefähr 90 Minuten, d.h. gegen 5 pm werde ich wieder zu radeln beginnen.

Im Moment bin ich noch unentschieden ob ich „oben-“ oder „untenrum“ auf der Olympic Peninsula fahren werde.

Das wird sich ergeben 🚴🚴

Hat sich ergeben – fahre „untenrum“ mit dem Wind im Rücken auf dem Olympic Discovery Trail.

Zuerst ging es 10 km unmittelbar an der Küste entlang und später durch eine großflächige Farmlandschaft nach Sequim.

Hier klingt der Tag auf einem netten Campingplatz aus.

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