San Francisco 15.7. – 19.7.

Viele Aktivitäten prägen die letzten Tage meiner Reise.

Ich habe es sehr gut getroffen mit dem Stay bei Cyndi, sie ist eine total entspannte Lady, extrem Fahrrad orientiert, ihre zweite Leidenschaft sind Vögel. Berge von Büchern zu beiden Themen prägen das ganze Haus.

Am Samstagabend waren wir (Julian, Lorrana und ich) zu einem Sommerfest in Palo Alto eingeladen. Natürlich wurde ich da – typisch amerikanisch – entsprechend bewundert.

Sonntagmorgen standen wir schon um 7:00 Uhr an einer Sportsbar an um einen Platz für das Finale zu ergattern. Ich hätte nie gedacht, dass das Interesse hier so groß ist. SF ist allerdings wirklich eine Multi-Kulti Stadt.

Nach dem französischen Sieg sind wir nach Carmel by the Sea gefahren. Volles Kontrastprogramm, John Brancy ein Freund von Julian, ist bei der dortigen Bach-Woche als Sänger engagiert und hat uns zur Matthäus-Passion eingeladen.

Montag bin ich nochmal eine große Runde mit dem Rad – ohne Gepäck – durch die Stadt gefahren. Bevor ich es flugtauglich einpacke.

Heute am Dienstag habe ich eine mehrstündige „7-summit“-Wanderung mitten in San Francisco gemacht, mit atemberaubenden Rundumblicken. Leider war es auf den berühmten Twin Peaks mächtig neblig und stürmisch. Später bedanke ich mich bei meiner Gastgeberin mit einer Einladung zum Dinner.

Morgen heißt es Abschied nehmen von meinem Sohn und seiner Freundin. Donnerstag gehts auf den Flieger und am Freitag sollte ich wieder zuhause sein.

Nochmals ganz herzlichen Dank an alle Follower und Leser über diesen langen Zeitraum. Über den Statistikteil meines Blogs kann ich ja die Anzahl der täglichen Leser sehen – das macht schon Freude wenn man die Nachfrage sieht.

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Alaska – Yukon – British Columbia – Washington – Oregon – California

Ich habe mir schon im Vorfeld und immer wieder unterwegs das Ankommen in San Francisco auf der Golden Gate Bridge vorgestellt – und heute habe ich es erlebt.

Die Fahrt über die Brücke sollte sich verkehrstechnisch gesehen, als der gefährlichste Teil der ganzen Tour darstellen. Fußgänger und Radfahrer sind zwar strikt getrennt – rechts und links der Brücke.

Es sind jedoch hunderte von Radfahrern unterwegs in beide Richtungen. Da mischen sich superschnelle Rennräder mit Tourbikes, mit vor allem aber völlig ungeübten Mietradlern aus der ganzen Welt. Ich musste höllisch aufpassen und meine „Blauen Elefanten“ durch diverse schwierige Situationen mit erhöhtem Sturzrisiko navigieren.

Ich bin gut auf der San Francisco Seite gegen 11 Uhr angekommen. Julian und Lorrana kamen mit einem selbstgemalten Plakat und da hat mich die Emotion voll eingeholt und ich habe richtig schön geheult.

Später bin ich zu meiner Gastgeberin Cyndi geradelt – und bin sehr freundlich empfangen worden. Sie hat ein schönes Häuschen in einem netten Viertel, wo ich jetzt die nächsten Tage verbringen werde.

Für alle meine interessierten Follower geht jetzt – genau wie für mich – die Tour zu Ende.

Ich werde noch ein bisschen gerafft über die Aktivitäten der nächsten Tage in San Francisco berichten und dann den Blog für 2018 schließen.

Vielen Dank für euer Interesse. Vielen Dank vor allem auch an meine Tochter Mirjam, die das Fotomanagement im Hintergrund übernommen hatte.

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Letzte Nacht im Zelt auf dem Campground nahe Lagunitas.

Heute morgen entspanntes Radeln mit zwei Aufstiegen hier im Marin County, der Geburtsstätte des Mountain Bikes. Kurz war schon mal die San Francisco Bay zu sehen.

Chice Orte mit stylischen Läden und Cafés, dicken Autos und ganz vielen Rennradfahrern.

Nochmal ein Kaffepäuschen und ich bin in Sausalito. Von hier geht eine Fähre nach San Francisco.

Zehn Kilometer noch über den Berg und ich bin am Ziel – an der Golden Gate Bridge – angekommen.

Das hebe ich mir für morgen als „Königsetappe“ auf. Die nächsten Tage bin ich bei Cyndi einem „Warmshowers-Kontakt angemeldet. Bin schon sehr gespannt auf meinen Host.

Sausalito ist brechend voll mit Besuchern – es ist eine feste Touri-Nummer mit dem Bike-Rental über die Brücke hierher zu fahren und mit der Fähre wieder zurück.

Aktuell sitze ich in einer Coin-Laundry und habe meine ganze Wäsche am Laufen.

Julian und Lorrana kommen zum Abendessen rüber – vor drei Wochen haben wir uns in Victoria zuletzt gesehen.

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Heute hat auf jeden Fall wieder die Sonne gesiegt.

Welch ein Zufall – in Fort Valley nach 10 Meilen treffe ich Franzi und Patrick mit ihrer kleinen Nia aus Dresden. Wir waren im gleichen Flieger am 8. Mai in Seattle und sie waren auch Gast bei Donna in Shelton. Die Welt ist halt doch klein.

Eine Stunde später habe ich mir zu Mittag ein Dutzend Austern vom Feinsten gegönnt. Die kommen hier wirklich von nebenan.

Man merkt jetzt deutlich, dass San Francisco nicht mehr weit ist, die Porsches, BMWs und Teslas haben die rustikalen Pick-Ups verdrängt.

Zum letzten Mal auf diesem Trip ins Zelt. Die Dresdner kommen auf den gleichen Platz und noch zwei Jungs aus Québec.

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Das Finale steht – Frankreich gegen Kroatien. Ich hatte mir England gewünscht – wird spannend am Sonntag.

Mein Finale steht auch – es sind noch runde 100 km bis zur Golden Gate Bridge in San Francisco.

Heute habe ich die kalifornische Küste etwas anders kennengelernt. Die Sonne konnte den Küstennebel nicht wirklich verdrängen. Entlang der Kante blies mir die meiste Zeit ein heftiger Wind ins Gesicht.

Manchmal fühlte es sich so an, als ob man vor der offenen Gefrierschranktür fährt. Ich kam den ganzen Tag nicht aus der dünnen Regenjacke raus.

Als Highlight gab es am Nachmittag eine stundenlange Flugshow von Adlern, die sich entlang der Steilküste im Wind vergnügt haben.

Bei wieder fast 1400 hm wurde ich auch nicht trocken. Zum Abend hin wurde es richtig kalt und immer nässer, so dass ich meine Campingoption schnell gegen den Bodega Bay Inn getauscht habe.

Donnerstag und Freitag werde ich sehr reduziert fahren – wahrscheinlich Freitag in Sausalito Station machen um am Samstag die Tour zu beenden.

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